Paulebaer fährt zur See

Moderator: JPB

Paulebaer1979
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Re: Paulebaer fährt zur See

Beitrag von Paulebaer1979 »

Am 24.10.1939 stechen wir mit U15 wieder in See. Wir sollen vor die englische Ostküste ins PQ AN55. Könnte interessant werden.
Der Graf liegt wieder friedlich vor uns, als wir aus unserem kleinen Abschnitt des Stützpunktes kommen.
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Drei Tage später sind wir durch den Kanal in die Nordsee gekommen und finden einen Einzelfahrer. Also fix in den Keller und dann heißt es warten.
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Wir hängen uns ins Sehrohr und warten weiter.
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Es ist ein schöner Frachter.
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Der Waffenoffizier plottet alles schön auf einer kleinen Karte. Bei einer rechtwinkligen Schußbahn schicken wir einen Aal los...
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und werden mit einem schönen Treffer belohnt.
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Da der Frachter nicht direkt sinkt, beobachten wir ihn weiter durchs Sehrohr und der Steuermann nutzt die Gelegenheit, um Bilder zu machen.
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Kurz vor Mitternacht sichtet die Brückenwache einen Zerstörer. Wir tauchen direkt weg und finden uns kurze Zeit später in einer guten Schußposition. Warum also keinen Torpedo los schicken?
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Kurz nach dem Frühstück sind wir im richtigen PQ und auf Sehrohrtiefe, da wir wieder ein Schiff gefunden haben.
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Wir schicken ihn mit einem Torpedo auf Tiefe und dokumentieren seinen Untergang.

Wir fahren weiter nach Westen, quasi der Sonne hinterher. Nur das dort nicht das gelobte Land liegt, sondern das des Feindes.
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Da im PQ wenig bis nichts los ist, fahren wir in Richtung nächsten Hafen. Das Risiko lohnt sich.
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Wir verschießen die letzten drei Aale, versenken zwei weitere Schiffe und beschädigen ein weiteres Schiff schwer.
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Ohne Torpedos schleichen wir uns wieder weg und sind zweieinhalb Tage später an der Schleuse in Brunsbüttel.
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Am 01.11.1939 kommen wir gegen fünf abends wieder in Kiel an. 5 Schiffe mit ca. 15000t versenkt. Die Besatzung und ich sind mittlerweile zu einem richtig gutem Team geworden.
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Re: Paulebaer fährt zur See

Beitrag von Paulebaer1979 »

Am 22.11.1939 sind wir mit U15 gegen Mittag wieder aus Kiel ausgelaufen. Diesmal nicht durch den Kanal, sondern durch die Ostsee, da wir ins PQ AO41 sollen.

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Kaum aus der Kieler Bucht raus, kommt uns ein Kamerad entgegen.
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Zwischen den dänischen Inseln kommen uns weitere Verbündete entgegen. Zwei Tanker, die von einem Z34 begleitet werden.
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Im PQ angekommen, halte wir Ausschau nach Zielen. Nach einiger Zeit finden wir eins.
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Entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Neutraler. Also unauffällig verdünnisiert.

Auf dem Rückweg finden wir dann einen Frachter. Nach drei vergeblichen Schüßen (keine Detonationen) müßen wir ihn ziehen lassen.
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Ohne einen Treffer kommen wir am 26.11.1939 kurz vor Mitternacht wieder in Kiel an. Die restlichen Torpedos an Bord werden an Land gebracht, um genau geprüft zu werden.
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Re: Paulebaer fährt zur See

Beitrag von Paulebaer1979 »

Direkt nach Weihnachten laufen wir am 28.12.1939 früh morgens aus. Laut Befehl sollen wir ins PQ AF79.
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Also erstmal durch die Schleuse in Holtenau...
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... und Brunsbüttel.
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Kurz vor Erreichen unseres PQ´s wird uns ein Einzelfahrer gemeldet. Also seinen vermuteten Kurs in die Karte eingetragen und auf Abfangkurs gegangen.
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Zur richtigen Zeit fast am richtigen Ort. Also noch ein kleiner Spurt und dann in den Keller.
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Sieht gut aus.
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Ein Schußwinkel wie aus dem Lehrbuch...
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... wird mit einem Treffer belohnt.
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Langsam geht er auf Tiefe.
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Als wir aufgetaucht sind, geht er grade über den Achtersteven unter. Wir bekommen grade noch seinen Bug zu sehen.
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5 Tage und 30 Stunden im PQ später bekommen wir auf dem Heimweg wider eine Meldung über einen Einzelfahrer.
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Also umdrehen, AK voraus und dann haben wir Glück und finden den Einzelfahrer.
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Trotz nicht ganz optimalen Winkel geht der Torpedo ins Ziel...
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... und beobachten den Untergang des Dampfers.

Kaum sind wir aufgetaucht und wieder auf dem richtigen Kurs, bekommen wir eine weitere Meldung. Diesmal brauchen wir unseren Kurs nicht ändern.
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Wieder im Keller und in Position.
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Auch dieser Aal trifft sein Ziel.
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Scheint zu brennen.
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Kaum hat der zweite Aal das Rohr verlassen, geht der Frachter auf Tiefe.
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Aber der zweite Aal trifft trotzdem am Bug und macht noch ein Loch.
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Das Feuer mittschiffs breitet sich aus und führt zu einer Explosion.
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Wir tauchen auf und beobachten den Untergang. Rettungsboote sehen wir keine.
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Am 10.01.1939 sind wir am Nachmittag wieder in Kiel. Mit ca. 9500t sind wir diesmal wenigstens erfolgreich gewesen.
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Re: Paulebaer fährt zur See

Beitrag von Paulebaer1979 »

Wir sind am 31.01.1940 um kurz vor sieben wieder aus Kiel raus. Direkt durch den Kanal und in die Nordsee. Sollen ins PQ AM32. Etwas weiter weg.

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Auf dem Weg dahin finden wir einen kleinen Geleitzug aus 4 Schiffen. Erstmal der Reihe nach anschauen.
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Dann ruhig abwarten und sie rankommen lassen.
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Anschließend Angriff. Die "Dicken" zuerst.
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Alle bis auf den letzten Frachter gehen sie auf Tiefe. Der Kolonialfrachter "schwimmt" sogar halbgetaucht weiter. Haben es dann mit der Flak versucht. Trotz ein paar hundert zusätzlichen Löchern im Rumpf will das Ding nicht endgültig tauchen.
Also geht ein weiterer Torpedo auf die Reise und trifft auch schön.
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Im Abdrehen sehen wir den Frachter endlich untergehen.

Nachdem wir knapp 30h im PQ gekreuzt sind, fährt uns auf dem Rückweg ein Fährschiff vor den Bug. Tauchen, warten, Schußlösung und dann den Treffer beobachten.
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Leider reicht ein Torpedo nicht. Das Schiff fährt stur, wenn auch langsamer, weiter Richtung England.
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Wir fahren weiter Richtung Kiel und kommen nach einer weiteren Passage des Kanals am 19.02.1940 pünktlich zum Frühstück in Kiel an.
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Ca. 14.ooot und ein schwer beschädigtes Schiff. Wir sind zufrieden.
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Re: Paulebaer fährt zur See

Beitrag von Paulebaer1979 »

Am 11.03.1940 sind wir morgens wieder raus aus Kiel. Sollen wieder nach Norden in PQ AN11. Also mal wieder durch den Kanal und dann die Nordsee hoch.
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Waren dann über 30 Stunden im PQ. Nichts gesehen außer Wasser, Himmel und Sterne. Also auf den Heimweg gemacht. Waren noch im tiefen Wasser und ungefähr Höhe Bergen, als wir beim täglichen Rundhorchen einen Kontakt bekamen. Kam auf uns zu und wir waren mehr als überrascht, als wir ihn dann im Nebel endlich sehen konnten:
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Dreierfächer geschoßen und drei schöne Treffer beobachten können:
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Dauerte ein wenig aber das Dickschiff tat uns den Gefallen und rollte sich nach backbord in die Tiefe.
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Macht sich gut im KTB.
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Da wir schon auf dem Rückweg waren, sind wir direkt weiter Richtung Süden und nach Brunsbüttel:
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Sind dann am 02.04.1940 spät abends wieder in Kiel angekommen.



Nach kurzer Erholungspause ging´s am 23.04.1940 wieder los.
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Durch den Kanal, ins PQ und ohne jeden Kontakt wieder nach Hause. Das Aufregendste war dann in Brunsbüttel vor der Schleuse. Da lag doch glatt ein Frachter quer und getaucht.
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Ab durch den Kanal...
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... und am 11.05.1940 waren wir wieder in Kiel. Leider ohne auch nur einen Schuß abgegeben zu haben.



Am 01.06.1940 sind wir dann wieder los. Dem BdU gehen wohl die Ideen aus. Wir sollen wieder nach AN11.
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Diesmal durch die Ostsee. Und kurz nach neun fanden wir einen Schoner.
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Ein Torpedo später ging das Ding auf Tiefe.
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Am nächsten Tag fuhr uns nördlich von Dänemark ein weiteres Ziel vor die Rohre.
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Wir haben den Untergang beobachtet und sind dann weiter in unser PQ.

Wir wollten grade weiter ins PQ, als der Ausguck Rauchfahnen meldete. Waren allerdings nur kleine Kutter. Keine Aale wert.
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Im PQ war (wie üblich) nichts los und so sind wir dann wieder Richtung Kiel gefahren. Am 11.06. meldete der Ausguck erneut einen Kontakt. Ab in den Keller und rankommen lassen:
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Zwei Torpedos später war der Frachter Geschichte und wir sind weiter Richtung Kiel gefahren

Kurz vorm Einlaufen sahen wir noch einen Kameraden der Überwassertruppe.
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Kurz danach waren wir wieder in heimischen Gewässern.
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Pünktlich zum Frühstück waren wir dann wieder in Kiel. Diesmal waren es ca. 11000t.
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Re: Paulebaer fährt zur See

Beitrag von Paulebaer1979 »

Am 13.07. sind wir morgens wieder los in Kiel. Bestes Wetter beim Ablegen. Schön mit Kapelle auf der Pier.
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Raus aus der Kieler Bucht, anderen Schiffen ausweichen und das Ehrenmal an Steuerbordseite achteraus laßen.

Außer einem neutralen Geleitzug haben wir nichts zu sehen bekommen.
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Am 03.08. waren wir dann früh am morgen wieder in Kiel.
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Kurz vor Einlaufen Kiel bekamen wir noch einen verschlüsselten Funkspruch. Wir sind nach Brest verlegt worden. Spaßvögel. Hätten sie uns mal im PQ mitteilen sollen und nicht auf Höhe Langeland.


Also sind wir nach gründlicher Überholung und ordentlicher Ausrüstung am 24.08. zum vielleicht letzten Mal aus Kiel ausgelaufen. Ganz früh am Morgen, damit es keiner merkt, schleichen wir uns raus. Der Steuermann hat den Kurs schonmal auf der Karte vorbereitet. Fast 3500 Seemeilen. Das wird ne Probe für die Diesel.
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Also durch die Ostsee Richtung Norden. Dabei einige eigene Schiffe gesehen.
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Unterwegs war die See hin und wieder etwas unruhig.
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Am 04.09. fanden wir dann nördlich von Irland zwei Schiffe. Sind getaucht für einen Torpedoangriff...
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... und haben sie beide versenkt.

Kurze Zeit später sahen wir ein paar Fischkutter mit dem Jack am Mast und haben sie ziehen laßen - die sind noch zu klein.
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Als wir grade in die Nordwestecke vom Gebiet BF gekommen waren, wurde uns ein großer Geleitzug gemeldet.
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Die beiden gemeldeten Positionen in die Karte eingetragen und eine Kurslinie gezogen. Dann getaucht auf die Lauer gelegt und gewartet...

... Kontakt! Der Horcher meldet einige Kontakte, darunter ein Kriegsschiff. Langsam rantasten.
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Zerstörer! Aber er sieht und hört uns nicht. Wir laßen ihn passieren und fahren Richtung Geleit.
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Unser vorletzter Torpedo geht unter einem Tanker hoch.
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Der letzte Torpedo zündet leider nicht. Tanker ist aber angeschlagen.
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Nachdem wir den Tanker noch 4 Stunden getaucht begleitet haben, mußten wir ihn fahren laßen, da die Batterien schwach wurden. Noch eine Kontaktmeldung abgesetzt und dann weiter Richtung Brest.

Am 14.09. fuhren wir dann zum ersten Mal nach Brest rein:
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Sollen hinter die Bunker in ein kleines Becken zum festmachen.
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Was liegt denn da schönes? So sehen also die neuen VIIer aus. Würde mir auch gefallen.
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Um 13 Uhr legen wir an und melden uns beim Kommandeur. Haben ca. 4300t auf unserem Zettel.


Hatten dann ein paar Tage Ruhe, bis wir am 05.10. kurz nach 9 Uhr wieder los sind.
Kurz bevor wir richtig im Atlantik sind, sehen wir ein Boot. Sieht auf Distanz aus wie eines der VIIer. Meine Jungs wollen auch so eins. Mehr Aale und ein Geschütz. Das hätte was.
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Kurze Zeit später kommt ne Meldung per Funk:
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Position auf die Karte gesetzt und
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festgestellt, daß wir zu weit weg sind. Bzw. halt zu langsam, um da nach zu kommen.
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Eine weitere Meldung:
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Diesmal paßte es mit der Entfernung und wir können dem Geleit auflauern:
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Der Steuermann ist fleißig mit dem roten Fettstift beim Plotten...
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... und keiner der Aale detoniert. Verdammte Mistviecher! Ohne richtige Waffen sind wir draußen nutzlos und fahren wieder Heim.
Am 21.10. sind wir ganz früh wieder in Brest.
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Zum Glück haben wir keine Rheinländer an Bord. Wir laufen am 11.11. abends wieder aus. Einiges Los hier in der Bucht.
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Auch ein Kamerad ist unterwegs und passiert uns dicht.
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Meine Brückenwache ist neidisch. Die Kameraden stehen gut geschützt und weiter oben als wir.
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Drei Tage nach Auslaufen sichtet der Ausguck einen Frachter. Wir tauchen und greifen mit Erfolg an. Schönes Feuerwerk! - zum Preis zweier Torpedos.
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Das Übliche - zu weit weg und zu schnell für uns. Wir sind halt nicht viel schneller als ein Baum im Wasser.
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Knapp 24 Stunden nach dem letzten Kontakt sichten wir einen weiteren Frachter...
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... und gehen routiniert an die Arbeit:
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Weitere 2 Torpedos später erhellt ein Feuerball die Nacht.
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Weiter geht´s Richtung PQ. Naja bis zur nächsten Kontaktmeldung.
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Wir suchen uns das größte Schiff aus und schießen erst einen und kurz darauf unseren letzten Torpedo.
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Der Tanker sinkt und die Korvette weiß zwar warum, kann aber nichts tun.

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Wir fahren weiter Richtung PQ und laßen die restlichen Schiffe ziehen.
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Warum wir ohne Aale überhaupt ins PQ sollen, ist eine gute Frage. Wir kommen aber zu keiner Antwort.

Am 01.12. kommen wir abends wieder in Brest an.
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Ca. 20.000t sind ein richtig gutes Ergebniß. Wir sind sehr zufrieden.
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Re: Paulebaer fährt zur See

Beitrag von Paulebaer1979 »

Als wir Montag früh morgens (20.01.1941) wieder an die Pier kommen, sind wir überrascht. Unser gutes Typ II ist weg und da liegt ganz unschuldig ein VIIc. Besatzung ist verwirrt - ich noch mehr. Also ab zum Kommandeur und unser Boot als gestohlen gemeldet. Er lächelt nicht aber jetzt kommt´s: unser IIer wurde als Geheimsache ins Mittelmeer verfrachtet. Gut getarnt als Decksladung auf nem Frachter. Da es absolut geheim bleiben muß, wurde uns ein neues VIIer an die Pier gelegt und wir sollen "ganz normal" damit in See stechen. Der war gut - ohne Einweisung. Also an Bord und umgeschaut. Drei Stunden später waren wir dann soweit und die Diesel waren klar. Also raus - wird schon werden.

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Da wir mit den Dieseln noch nicht so fit waren, laufen sie halt mit großer Fahrt. So können wir mit "Geleitschutz" raus Richtung Atlantik.

Die Fahrt bis zum PQ nutzen wir zur Ausbildung. Vor allem Tauchen und Alarmtauchen stehen auf dem Programm. Wir üben im Tiefwasser - genug Platz unter dem Kiel.
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Nach einem Tag auf See sichtet der Ausguck Mastspitzen. Als wir dichter ran sind, erkennen wir ein treibendes Wrack. Zeit, sich mit dem Decksgeschütz vertraut zu machen. Das Wrack ist unbesetzt und treibt schön langsam. Ein gutes Ziel.
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Kaum ist das Wrack versenkt, kommen die Jungs mit den Schwingen auf der Uniform.
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Knapp 5 Stunden später sichten wir einen weiteren Kontakt. Da die Jungs die 8,8 mittlerweile gut genug kenn, bleiben wir oben und greifen den Dampfer von achtern an.
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Zwei Tage später sichten wir ein Rettungsschiff. Da die See zu rauh ist, greifen wir getaucht an.
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Zwei Torpedos später kommt für das Schiff jede Rettung zu spät.

Am nächsten Tag hat der Ausguck richtig gute Augen. Selbst durch das Angriffssehrohr ist kaum was zu sehen.
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Ein schöner Frachter.
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Auch dieser Frachter braucht zwei Aale. Mit unserem IIer würden wir jetzt an Rückmarsch denken - jetzt fahren wir weiter...

... und hören beim täglich Übungstauchen einen Frachter.
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Weitere zwei Torpedos verschoßen.

Wir wollen grade auftauchen, da meldet der Horcher einen neuen Kontakt. Scheint ein kleiner Konvoy zu sein. Wir sind fast in der richtigen Position.
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25 Minuten später sind wir steuerbord querab von den Schiffen. Die Korvette ist schon vorbei und wir haben die Flanke für uns.
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Zwei Doppelschüße auf zwei große Frachter. Nur ein Torpedos versagt.
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Da die Batterie langsam schwächelt, laßen wir die anderen Schiffe ziehen. Auf dem Weg nach Hause üben wir noch das Umladen aus der externen Reserve.

Am 01.02. erreichen wir unsere neue Basis. Wir wurden per Funkspruch nach Lorient verlegt.
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Mit knapp 31.000t auf den Wimpeln laufen wir ein und werden auf der Pier direkt zu Geheimhaltung unserer Herkunft verdonnert.
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